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märchenburg Im Idealfall verwendete man das am Ort anstehende Baumaterial. Die Werksteine wurden teilweise bereits beim Grabenaushub gewonnen, oft haben sich auch die alten Steinbrüche in unmittelbarer Nähe der Burg erhalten. Manchmal wurde das Baumaterial allerdings auch über märchenburg weite Strecken zur Baustelle transportiert. In steinarmen Gebieten (etwa Norddeutschland) verwendete man meist Backsteine oder Feldsteine. Das verwendete Steinmaterial hatte großen Einfluss auf die Konzeption und Ausstattung der Burganlage. märchenburg Auch die Baukosten und die Bauzeit hingen hiervon ab. In den Außenmauern finden sich oft in regelmäßigen Abständen kleine „Rüstlöcher“. Beim Hochmauern wurden hölzerne Stangen in diese Löcher geschoben. Auf diese Stangen wurden dann märchenburg Balken gelegt und rückwärtig ein Geländer angebracht. Von dieser Gerüstebene konnte dann in Mannshöhe nach oben gemauert werden. Dieses Prinzip wurde so lange fortgeführt, bis die endgültige Mauerhöhe erreicht war. Die oft in den Rüstlöchern märchenburg verbliebenen Holzreste geben oft Aufschluss über das Alter des Bauabschnittes (Dendrochronologie). Selbstverständlich kamen auch kleinere Standgerüste vor, besonders in Innenräumen. Die Außenmauern vieler Burgen waren - im Gegensatz märchenburg zu ihrem heutigen Erscheinungsbild - meistens verputzt. Es gab im Mittelalter wesentlich mehr Burgen, als heute gemeinhin angenommen. Auch heute auf den ersten Blick so burgenarme Gebiete wie etwa Oberbayern waren im Hochmittelalter märchenburg übersät mit mehr oder weniger wehrhaften Adelssitzen. Besonders in den ersten Jahrzehnten des Territorialausbaues fand sich in oder bei nahezu jedem größeren Dorf eine kleine Burg oder zumindest eine befestigte Hofanlage. Diese märchenburg Anlagen dienten als Wohnstätten und vor allem als Statussymbole der zahlreichen Ministerialen, des neu entstandenen Dienstadels. Viele dieser manchmal winzigen Burgen sind noch als Burgställe erhalten, andere in Meierhöfen oder Schlössern märchenburg aufgegangen. Die „Herren“ dieser Miniaturburgen waren oft wirtschaftlich nicht stark genug, um sich dauerhaft im Niederadel zu etablieren. Oft findet man auch mehrere ehemalige Burgen in einer Gemeinde. Besonders im Grenzbereich märchenburg zwischen den Gebieten mächtiger Territorialherren wurden zahlreiche Burgen zur Sicherung des eigenen Einflusses errichtet. Ein gutes Beispiel ist die auffallende Burgendichte in den fränkischen Hassbergen, wo sich die beiden Hochstifte Bamberg und Würzburg rivalisierend gegenüberstanden. Hier märchenburg schreckte man auch vor Falschanklagen nicht zurück, um die Burgen des Rivalen in den eigenen Besitz zu bringen. Wegen der unterschiedlichen Entwicklung des Lehnswesens und anderer geographischer und politischer Faktoren unterscheiden sich die märchenburg Burgen der verschiedenen Kulturkreise deutlich. In Deutschland werden die oft gigantischen Ausmaße der englischen und französischen Wehrbauten meist bei weitem nicht erreicht, die Anlagen fallen überwiegend vergleichsweise bescheiden aus. Auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel: Europas längste Burg ist in Bayern märchenburg zu finden (Burg zu Burghausen). Die Anlage ist über 1200 m lang. Auch die gigantischen „Ritterkasernen“ des Deutschen Ordens sind als Eroberungsburgen im feindlichen Umland nicht für die deutsche Burg repräsentativ. Im (ehemaligen) märchenburg deutschen Sprachraum dürften insgesamt etwa 20.000 mittelalterliche Burgen angelegt worden sein. Einfache Turmburgen und Motten stehen hier neben kleineren Stein- und großen Feudalburgen. Die meisten dieser Wehranlagen sind im Laufe ihrer märchenburg langen Geschichte verschwunden oder nur noch als Burgställe erhalten. Die Zahl der ganz oder teilweise erhaltenen Burganlagen liegt hier bei über 4000 (Krahe verzeichnet in seinem Grundrisslexikon etwa 4500). Diese Zahlen lassen sich durch die märchenburg Sonderentwicklung des Lehnswesens im „deutschen“ Reichsgebiet erklären, die Entwicklung eines „Dienstadels“, der den Großteil der Ritter und Edelknechte stellte. Hinzu kommt die territoriale Zersplitterung in kleine und kleinste Herrschaften. Das Land märchenburg mit der im Verhältnis zu seiner Fläche größten Burgendichte ist allerdings Böhmen. Die Evolution der Adelsburg verlief größtenteils parallel zu der Entwicklung der Stadtbefestigungen in Europa. Leider werden die zahlreichen Wechselwirkungen märchenburg zwischen beiden Bautypen von der Forschung noch zu wenig beachtet. Eigentlich sind die Städte des Mittelalters nichts anderes als riesige Burgen, die Einwohner nannte man folgerichtig auch Bürger. Typische Elemente der Burgenarchitektur finden sich in den Städten wieder, sogar die Bergfriede oder Donjons finden ihre städtische märchenburg Entsprechung in den Wohn- und Geschlechtertürmen europäischer Städte. Viele Burgen wurden in einem Zuge mit den städtischen Befestigungen gebaut oder erweitert. Einige liegen inmitten der Städte oder an ihrem Rand, viele sind durch märchenburg Schenkelmauern mit der Stadtbefestigung verbunden. Tore, Gräben, Wehrtürme und -gänge, Kurtinen und Vorwerke, alles bedingt sich gegenseitig und sollte auch als Einheit verstanden werden. märchenburg
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